Neujahrsempfang der WOG Tübingen

Beim Empfang des Neujahres in der Begegnungsstätte „Hirsch“, am 25.01.2019 berichtete Frau Künstle über die Höhepunkte in der Arbeit des Vereines (es waren 4 große Projekte):
Bürgerbegegnung in Tübingen im Juli bestand aus 2 Projekten: Das Sozialprojekt „Gegenseitige Hilfe 18“, mit 5 Studentinnen und einer Dozentin des Lehrstuhles für Deutsch und Französisch der Petrosavodsker Staatsuniversität, die im Samariter Stift und Pauline-Krone-Heim 2 Wochen lang (01.07. bis 14.07.2018) geholfen haben. Sowie die internationale Ausstellung „Reise zur Harmonie“ mit Aquarell- und Grafikwerken von zwei karelischen und zwei deutschen Künstlerinnen in der Kulturhalle Tübingen. Die Ausstellung dauerte vom 06. - 28.07.2019.
Eine Bürgerreise „Karelia 18“ (30.08. - 06.09.2018) nach Petrosavodsk und Sankt Petersburg, Die West-Ost-Gesellschaft und das Nationalmuseum der RK organisierten eine trilaterale Internationale Wanderfotoausstellung „Fotoepos Incha:Karelia minus 124“ in der Partnerstadt Petrosavodsk in Kooperation mit der Freundschaftsgesellschaft „Deutschland - Finnland“ (Tübingen), mit dem Institut für Sprache, Literatur und Geschichte KSC RAS, mit dem Reisebüros „Goldener Ring von Karelien“ (Petrosawodsk) und mit den Fotografen von Tuomo-Juhani Vuorenmaa und Veikko Neuvonen (Helsinki). Die Ausstellung über finnischen Fotopionier Into Konrad Inha, die in der Halle der Edlen Versammlung des Nationalmuseums von Karelien im Oktober ausgestellt wurde, hatte sehr großen Erfolg.
Dr. Kratzer erzählte über die Reise nach St. Petersburg und über unvergesslichen Erlebnisse „Vom goldenen Oktober 2018 in Russland und von Karelien im Jahr 1894“ mit Bildern von ihm und dem finnischen Fotopionier Into Konrad Inha.
Schwarz-Weiß-Fotos von Into Konrad Inha sind eine Chronik der Ära, geschrieben von Licht und Schatten. 1894, vor 124 Jahren, unternahm IK Inha erstmals eine Foto-Expedition nach Weißmeer-Karelien, wo Elias Lönnrot 60 Jahre zuvor epische Runen aufgenommen hatte, die weltweit bekannt geworden waren berühmtes Epos „Kalevala“. Inhas Photoepos ist nicht weniger wichtig für das Verständnis der karelischen Kultur als die von Elias Lönnrot aufgezeichnete Folklore sagte Dr. Kratzer. Die Fotografien werden von umfangreichen Zitaten aus einem Buch „Im Lied Land Kalevala“ begleitet, das IK Inha bei seiner Rückkehr nach Hause geschrieben hat. Die literarische Übersetzung des Buches wurde von einem hervorragenden Übersetzer aus dem finnischen von Robert Petrovich Kolomainen durchgeführt.

Lilia Künstle

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